Kosten & Tarife

 

Ab 01.01.2018 tritt das Pflegeregressverbot gemäß den §§ 303a, 303b, 707a ASVG in Kraft. Daraus geht hervor, dass auf das Vermögen von Bewohnern des Pflegezentrums nicht mehr zugegriffen werden darf. Bei Antragstellung müssen trotzdem die Vermögensverhältnisse (Bar-/ und Liegenschaftsvermögen) bekannt geben werden.

 

Was bleibt gleich:

 

Der Heimbewohner/die Heimbewohnerin ist nach wie vor verpflichtet 80% der Pension bzw. Rentenleistungen (ausgenommen 13. Und 14. Monatsbezug) einschließlich aller Zulagen (z.B. Ausgleichszulage) sowie das Pflegegeld abzüglich eines Pflegetaschengelds in der Höhe von 45,20 Euro, einzusetzen.

Vor der Gewährung von Mindestsicherung für die stationäre Pflege hat der Heimbewohner/die Heimbewohnerin des Weiteren seine

 

Eigenmittel: wie sonstiges Einkommen (Krankengeld, Rehageld, etc.) Einnahmen aus Haus-/ Grundbesitz (Pacht- bzw. Mieteinnahmen), sonstige Einnahmen wie z.B. Versorgungs-, Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension, Steuergutschriften, Unterhaltsansprüche gegenüber Ehegatten/ Eltern/ eingetragen Partner, Erträge aus Sparguthaben/Wertpapieren/Lebensversicherungen

 

Ansprüche gegenüber Dritten: aus Übergabe-/ Schenkungs-/ und Kaufverträgen, aus vertraglich Ansprüche wie z.B. Fruchtgenuss, Leibrente, Ausgedinge, Pflegevorsorge sowie aus Pflegeversicherungsleitungen

einzusetzen.